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Unterricht 2018-08-30T14:08:12+00:00

Reise in die Vergangenheit

Dazu braucht man doch eine Zeitmaschine, möchte man meinen!?

Nein – es reichen ein Schulbus und eine Fahrstrecke von rund 45 Minuten. Dann erreicht man das Römermuseum in Künzing, das unsere beiden vierten Klassen am 3. Juli besuchten.

Sie betraten das Gebäude und reisten für 3 Stunden um 2000 Jahre zurück ins römische Reich, das 100 nach Christus seine größte Ausdehnung erreicht hatte.  Ein Führer erkundete zusammen mit den Kindern das Museum; fesselnd berichtete er über Gladiatorenkämpfe, Kampftechniken und römische Lager. Sogar das  10 kg schwere Kettenhemd einer Rüstung und ein römisches Damenkleid konnten anprobiert werden. Es bestand lediglich aus einem großen Tuch, das geschickt übereinandergeschlagen und schick mit zwei Fibeln zusammengehalten wurde.

In einer eigens eingerichteten kleinen Werkstatt wurden wahlweise römischer Perlenschmuck oder glänzende Helme gebastelt, wie sie die einfachen Soldaten getragen hatten. Die Verwendung von Helmen und Kettenhemden hatten die Römer übrigens von unseren Vorfahren, den Kelten, „abgeguckt“.

Das Museum in Künzing entstand, da es dort vor nicht ganz 2000 Jahren ein Kastell, das heißt eine römische Kaserne mit rund 500 Soldaten gegeben hatte. Es maß ca. 4 Fußballfelder und kann im Museum als Modell bewundert werden. Es beherbergte Reiter und Fußsoldaten, die in großen Gebäuden jeweils zu sechst in einfachen Zimmern untergebracht waren. Die Reiter waren für die Versorgung ihrer Pferde verantwortlich und jeder Soldat musste sein Essen selbst kochen, das in der Regel aus einem einfachen, fleischlosen Eintopf bestand. Um das Kastell herum entstand ein Dorf, in dem es Handwerker, Geschäfte, ein Wirtshaus und die öffentliche Badeanstalt (Therme) gab, in der sich die Soldaten mindestens zweimal wöchentlich reinigen mussten. Man hatte damals schon die große Bedeutung der Hygiene für die Gesundheit erkannt.

Die Vitrinen des Museums zeigen viele Gegenstände des damaligen täglichen Gebrauchs, vom Pferdegeschirr über handgeprägte Münzen bis hin zu feinen Pinzetten und Ohrlöffelchen zur Körperpflege, die im Anschluss an die Führung von den Kindern noch bewundert werden konnten.

Besuch der 3. Klassen bei der Feuerwehr Lengthal

Nach intensiver Vorbereitung des Themas „Feuer und Feuerwehr“ im Sachunterricht war es am Donnerstag, den 12.07.2018 endlich soweit. Die dritten Klassen waren zu einem Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Lengthal eingeladen. Hier konnten die Kinder mit eigenen Augen sehen, wovon sie im Unterricht gehört hatten.

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hatten sich extra für uns die Zeit genommen, die Schülerinnen und Schüler mit den Aufgaben der Feuerwehr und der Ausrüstung vertraut zu machen.

Gruppenweise ging es für die neugierigen Kinder auf große Erkundungstour. Natürlich wurde auch das Fahrzeug ausführlich vorgestellt und erklärt. Jedes Kind durfte sogar einmal in einem Löschfahrzeug Platz nehmen.

„Wasser marsch“, hieß es, als die Schülerinnen und Schüler zusammen mit einem Feuerwehrmann auf Hydrantensuche gingen.

Ein weiteres Highlight war das Anlegen des Atemschutzgerätes und der zusätzlichen Hitzeschutzkleidung. Auch der Helm und die feuerfeste Jacke waren schwerer als gedacht.

Am Ende dieses gelungenen Tages wurden die Kinder noch mit einer Brotzeit und kleinen Geschenken belohnt.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal herzlich bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Lengthal, die uns dieses wichtige Ehrenamt mit Begeisterung näher brachten und den Kindern alles geduldig gezeigt und erklärt haben.

Plötzlich unsichtbar im Straßenverkehr

Grundschüler lernen die Gefahren des „toten Winkels“ kennen

Am Montag und Dienstag ging es an der Grundschule wieder zur Sache: Mit viel Spaß lernten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Moosthenning lebenswichtige Tipps für den Straßenverkehr. Im Mittelpunkt stand der berühmte „tote Winkel“, der für Fußgänger, Radfahrer oder Skateboarder gleichermaßen brandgefährlich ist.

Fahrlehrer Heinz Gillig von der gleichnamigen Fahrschule in Dingolfing demonstrierte den Kindern unter anderem die drei gefährlichsten Positionen rund um die „großen Brummis“ auf den Straßen – nämlich genau vor und hinter dem Fahrzeug sowie auf der rechten Seite vom Fahrer aus gesehen: „Hier hat der Fahrer keine Chance, euch zu sehen – hier habt ihr absolut nicht zu suchen!“ Da das Selbstausprobieren immer noch die beste Lehrmethode ist, war Herr Gillig mit einem imposanten Truck aus seinem Fuhrpark als Demonstrationsobjekt zur „Fahrstunde“ auf dem Buswendeplatz an der Grundschule angereist. Begeistert kletterten die Schülerinnen und Schüler in den Lkw. Dort durften sie hoch oben im Fahrerhaus Platz nehmen, um sich von der Richtigkeit der eindringlichen Warnungen selbst zu überzeugen. Wie wenig ein Lkw-Fahrer, trotz seiner erhöhten Sitzposition, den Rück- und Seitenspiegeln und der großen Fensterscheiben vom Geschehen auf der Straße rund um das Fahrzeug mitbekommt, das war nun wirklich erschreckend und fast nicht zu glauben. Für neuere Lkws gehört zwar mittlerweile auch ein Weitwinkelspiegel zur Pflichtgrundausstattung, der zusätzlich für Sicherheit sorgt, aber der ist oft nicht richtig eingestellt und bei älteren Lkws fehlt er häufig ganz.

All diese Warnungen und Verhaltenstipps im Straßenverkehr gelten nicht nur für Lkws, sondern grundsätzlich auch für Busse, Traktoren, Pkws und dergleichen. „Um sicherzustellen, dass euch ein Fahrer sieht und auf euch reagieren kann, indem er stehen bleibt, wenn ihr beispielsweise die Straße überqueren wollt, gibt es nur eine Methode: Ihr müsst den Blickkontakt mit ihm suchen“, so der Appell des Fachmanns.
Gefahr droht besonders auch geradeaus fahrenden Radfahrern, Fußgänger oder Skateboardern durch in die gleiche Richtung fahrende, rechts abbiegende Pkws, Lkws und Busse. Besonders das rechte Hinterrad des Lkws und Buses ist hier gefährlich, da es beim Rechtsabbiegen wesentlich näher an die Bordsteinkante kommt als das Vorderrad. Mit orangefarbenen Wasserbechern, die den Gehwegrand markierten, demonstrierte Herr Gillig, wie die hinteren Räder eines Lkws oder eines Schulbusses beim Abbiegen in einem engen Wendekreis über den Gehweg rollen – viele der aufgestellten Becher waren nach diesem Manöver einfach platt gewalzt.
Alle wichtigen Regeln, welche die Schüler gelernt hatte, wurden in einem Gespräch wiederholt – zum Beispiel „Beim Überqueren Blickkontakt zum Fahrer aufnehmen, falls dies nicht klappt, lieber stehen bleiben“, „ möglichst vier Radlängen zum Fahrbahnrand Abstand halten“ oder „unbedingt – falls man vor dem Lkw fährt – über die linke Schulter nach hinten schauen“.
Zur Erinnerung an diese Veranstaltung bekamen die Grundschüler und ihre Lehrer von Heinz Gillig noch ein kleines Giveaway überreicht.

Erlebnisfahrt zum Bauernhof Andreaus

Moosthenning. „Sommer.Erlebnis.Bauernhof“ – so heißen die vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten geförderten Projektwochen, in deren Rahmen die beiden 4. Klassen der Grundschule Moosthenning Anfang Juli einen wunderschönen Vormittag auf dem liebevoll angelegten Bauernhof Andreaus bei Mamming verbringen durften.

Fachkundig geführt von den Inhabern Monika Andreaus sen. und Max Andreaus jun. sowie der Schäferin Adelinde Straßl erkundeten die Kinder den Bilderbuchbauernhof mit seinen vielen gepflegten Tieren, die artgerecht auf dem weitläufigen und malerisch gelegenen Gelände leben dürfen.
Unter anderem waren hier Pferde, Kühe, Schafe, Hühner, Gänse, Enten, Puten, Tauben und ein Esel zu bewundern. Die Kaninchen und die Küken durften sogar gestreichelt werden.

Innerhalb der Projektwochen werden die Themenbereiche „vom Getreide zum Brot“, „von der Kuh zur Milch“, „vom Schaf zur Wolle“ und „vom Huhn zum Ei – vom Ei zum Huhn“ angeboten. Auf letzteres Thema wurde besonders ausführlich eingangen, da die Schulklassen es sich als Schwerpunkt ausgesucht hatten. So erfuhren die Kinder, dass eine Henne ca. 12 befruchtete Eier 21 Tage lang bei Körpertemperatur (37 Grad) bebrüten muss. Nach diesen drei Wochen picken sich die gelbbeflaumten Küken mit Hilfe eines speziellen Eizahns den Weg ins Freie und können als Nestflüchter das Nest sofort verlassen – lebenswichtig für Bodenbrüter.
Aber auch in die anderen Bereiche des Bauernhofs durften die Kinder hineinschnuppern. Sie lernten verschiedene Getreidesorten kennen und durften daraus Mehl mahlen; an der Atrappe eines Kuheuters konnten sie das Melken erproben. Vom Schafstall mit seinen hübschen Lämmchen aus ging es schließlich direkt in die Filzwerkstatt, wo die Schüler aus der frisch geschorenen und gekämmten Wolle bunte Filzbälle herstellten.
Eine kleine Rundfahrt mit dem Traktor bildete wohl den Höhepunkt des ereignisreichen Vormittags.

Am Ende bedankten sich die Klassensprecher für die interessante Führung und auch für die Schulmilch, die eine der Klassen bei einer Verlosung im Rahmen der Projektwochen gewonnen hatte.
So mancher wird wohl die weiteren Angebote des Andreaushofs nutzen und ihn vielleicht schon im Sommerferienprogramm wieder besuchen oder einen ganz besonderen Kindergeburtstag dort feiern.

Klasse 3a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Großl vertritt unsere Schule mit dem Projekt „Schaffe dem Brachvogel eine Heimat“ beim Schulwettbewerb.

Grundschule Moosthenning ganz im Zauber Antonellas

Unterhollerau: Zauberin Antonella entführt die Schüler in die Welt der Magie

Unsinniger Donnerstag in der Grundschule Moosthenning, kurz nach der Pause:150 Schüler und die Schulanfänger des nächsten Schuljahres warteten gespannt auf den Auftritt der Zauberin Antonella.

Aber seltsam, keine Zauberin, sondern ein riesiger Zylinder betrat die Bühne. Aber das Publikum ließ sich von Antonella nicht hinters Licht führen. Schnell war klar, dass sie sich in diesem Zylinder versteckt hatte.

Mit offenem Mund verfolgten einige Kinder den ersten Zaubertrick, bei dem Antonella für ihre Zauberpuppe Grusella einen Löffel im Mund zu einer Gabel verzauberte, weil Grusella so gerne Spaghetti isst.

Antonella erklärte den Kindern, dass dieser Zaubertrick sehr wichtig für ihren Erfolg als Zauberin gewesen war.

Was ist das Geheimnis aller großen Zauberer? Natürlich ein Zauberstab, Zaubersalz, Zauberwasser und ein Zauberspruch. Mit Begeisterung halfen die Schüler in Unterhollerau beim Zaubern mit und bei jedem neuen Zaubertrick konnte man das „Abrakadabra-simsalabim-hui,hui,hui“ im ganzen Schulhaus hören.

Antonella stellte ihren Applausmesser vor, der in einer Skala von 1 bis 10 die Stärke des Beifalls anzeigte. Das war natürlich Ansporn für alle, jedes Mal die 10 zu erreichen. Leider mit dem Erfolg, dass beim letzten Zaubertrick der Applausmesser wegen Überanstrengung explodierte.

Was wäre ein richtiger Zauberer ohne Assistenten? Antonella konnte bei den kleinen und großen Spezialisten aus dem Isarmoos aus dem Vollen schöpfen und sich für ihre Zaubereien Zauberlehrlinge aus dem Publikum holen.

Zaubergehilfe Bastian zauberte ein kleines grünes Tuch aus der Hand von Antonella in eine Dose auf der Bühne. Marie und Hanna zauberten schönes Wetter für die Ferien und wechselten dabei den „Schönwetterschirm“ von Antonella in einen Schirm mit bunten Tüchern.

Auch die Lehrkräfte wurden nicht verschont. Frau Dobler bewies ihre künstlerische Begabung in einer kleinen Zaubershow mit einem Tuch, einem Zauberseil und einem Luftballon, der am Ende dann die Form eines Dackels hatte.

Frau Wimmer stellte einen 50 Euroschein für ein Zauberkunststück zur Verfügung. Der Geldschein wurde mit einem Stift gekennzeichnet und in ein kleines Säckchen verpackt. Während des ganzen Zaubertricks baumelte der 50 Euroschein am rechten Mittelfinger von Frau Wimmer und fand sich dann trotzdem im Inneren einer Zitrone wieder. Kaum zu glauben, aber wahr.

Sogar ein Märchen hatte Antonella in die Vorstellung eingeplant. Prinzessin Fine wohnt im Märchenschloss in Unterhollerau und soll sich für einen heiratswilligen Kandidaten entscheiden.

Antonella verstand es in sehr unterhaltsamer Weise, diese Heiratsvermittlung auf zauberhafte Weise darzubieten.

Anhaltender Applaus ihres „lieben Publikums“ war die Belohnung für diesen verzauberten Vormittag mit der Zauberin Antonella.

„Künstler in der Grundschule“

„Künstler in der Grundschule“ ist ein durch die bayerische Staatsregierung finanziell gefördertes Projekt in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Bildender Künstler in Bayern.

Die Idee dahinter ist, dass den Schülern Kunst aus erster Hand von einem „echten“ Künstler nahegebracht wird und sie Einblick in dessen Denk- und Arbeitsweise bekommen. Dabei sollen möglichst alle Kinder einer Schule mit einbezogen werden und sie ihre Kunstwerke am Ende mit nach Hause nehmen dürfen. Ein ehrgeiziges Unterfangen….

Eine Woche lang arbeitete der Harburger Diplomdesigner und freischaffende Maler bzw. Bildhauer Peter Fraundorfer mit den Kindern  der Grundschule Moosthenning.  Viele kennen ihn vielleicht von der Landauer Stadtgrafik her, aufgrund deren die die Stadt Landau sogar für den bayernweiten Stadtmarketingpreis 2010 nominiert wurde.

Heuer nun bekam die Grundschule Moosthenning die Fördergelder aus Landshut zugesprochen, da sie mit ihrem Konzept überzeugen konnte: Weil das plastische Gestalten im einstündigen Kunstunterricht  meist zu kurz kommt, sollten Krippenfiguren aus Ton modelliert werden – ein Projekt, das es ermöglichte, allen Altersstufen gerecht zu werden. Die Betrachtung künstlerischer Krippenplastiken veranschaulichte im Vorfeld den Zusammenhang zwischen Formgebung und Ausdruck einzelner Figuren und schärfte ansatzweise den Blick für den Unterschied zwischen Kunst und industrieller Massenproduktion. Dann konnte die handwerkliche Arbeit endlich beginnen und es wurde so richtig geschuftet…. In liebevoller, konzentrierter Kleinarbeit entstanden hunderte von Schafen, Engeln, Hirten, Königen und heiligen Familien. Unterstützt von den Lehrern hatte Herr Fraundorfer im wahrsten Wortsinne „alle Hände voll“ zu tun.

Eindrücke vom Schulgolf beim GC Schloßberg mit PGA Professional Andreas Sagerer

Golf 1
Golf 2
golf 3
golf 4
golf 5

Auf den Spuren der Römer

Moosthenning. Auf einem interessanten Ausflug zum Römermuseum Quintana in Künzing am 16. Mai konnten die beiden vierten Klassen der Grundschule Moosthennig Theorie und Praxis miteinander verknüpfen.

Im Museum warteten bereits zwei erfahrene Betreuerinnen auf die Kinder, die sich im Heimat- und Sachunterricht schon intensiv mit den Römern bei uns in Bayern beschäftigt hatten. Arbeitsteilig ging es dann ans Werk. In einer eigens eingerichteten kleinen Werkstatt wurden hübsche Lederbeutel gebastelt, wie die Römer sie als Geldbeutel benutzten. Das Museum wurde mit einer Führerin erkundet, die sehr anschaulich und kindgemäß zu berichten wusste. Sogar das  10 kg schwere Kettenhemd einer Rüstung und ein römisches Damenkleid konnten anprobiert werden. Es bestand lediglich aus einem großen Tuch, das geschickt übereinandergeschlagen und schick mit zwei Fibeln zusammengehalten wurde.

Das Museum in Künzing entstand, da es dort vor nicht ganz 2000 Jahren ein Kastell, das heißt eine römische Kaserne mit rund 500 Soldaten gegeben hatte. Es maß ca. 4 Fußballfelder und kann im Museum als Modell bewundert werden. Es beherbergte Reiter und Fußsoldaten, die in großen Gebäuden jeweils zu sechst in einfachen Zimmern untergebracht waren. Die Reiter waren für die Versorgung ihrer Pferde verantwortlich und jeder Soldat musste sein Essen selbst kochen, das in der Regel aus einem einfachen, fleischlosen Eintopf bestand. Um das Kastell herum entstand ein Dorf, in dem es Handwerker, Geschäfte, ein Wirtshaus und die öffentliche Badeanstalt (Therme) gab, in der sich die Soldaten mindestens zweimal wöchentlich reinigen mussten. Man hatte damals schon die große Bedeutung der Hygiene für die Gesundheit erkannt.

Die Vitrinen des Museums zeigen viele Gegenstände des damaligen täglichen Gebrauchs, vom Pferdegeschirr über handgeprägte Münzen bis hin zu feinen Pinzetten und Ohrlöffelchen zur Körperpflege. Und zu jedem der Fundstücke wusste die Führerin eine Geschichte zu erzählen.  Am Ende dieses ereignisreichen und informativen Schulvormittags waren sich alle einig: Die Zeit war viel zu schnell vergangen und man war dankbar für das schöne Erlebnis, das nicht zuletzt durch das Sponsoring des Fördervereins der Grundschule Moosthennning ermöglicht worden war.

Auf den Spuren der Römer
Auf den Spuren der Römer
Auf den Spuren der Römer

Grundschulkinder als Gesundheitsexperten

JuvenTUM-Veranstaltung an der Grundschule Moosthenning

Unterhollerau. Gesundheit ist ein kostbares Gut. Deswegen ist es wichtig, gesundheitsförderndes Verhalten frühzeitig zu fördern. Dies ist das Ziel von JuvenTUM – Kinder als Gesundheitsexperten zu schulen und zugleich auch Verantwortung für die Gesundheit der Eltern zu übernehmen.

Die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren um 50 Prozent gesteigert. Diese erschreckende Entwicklung war für die Betriebskrankenkasse der BMW AG und die Technische Universität München ein wichtiger Grund, die Heranwachsenden zu sportlichen Aktivitäten zu animieren und auch das Problem der gesunden Ernährung anzusprechen.

Das Ziel von JuvenTUM ist, Kinder, Eltern und Lehrer gemeinsam „ins Boot zu holen“ und vor allem die körperliche Aktivität der Kinder zu fördern und Kindern Spaß an einem gesunden Lebensstil zu vermitteln. Über ein ganzes Schuljahr verteilt werden vor allem die Schüler in speziellen Projektstunden praxisnah und aktiv geschult, aber auch Lehrerfortbildungen und gezielte Information der Eltern durch spezielle Gesundheitszeitungen unterstützen dieses Anliegen.

Für die 154 Schüler der Grundschule Moosthenning war der Mittwoch vor den Faschingsferien ein absolutes Highlight im Schulleben.

Auf dem Programm stand der 4.Projekttag im JuvenTUM-Jahr zum Thema: Spielen und Bewegung macht fit!

Der Elternbeirat der Grundschule Moosthenning unterstützte diesen Tag mit einem ausgiebigen, gesunden Frühstücksbüfett, von dem die Kinder begeistert waren. Viele probierten sogar Sachen, die sie sonst noch nie gegessen hatten. Grund dafür war die tolle Präsentation von verschiedenen Obstsorten oder Käse-Obst-Spießen und gesunden Brotvariationen und frischgepressten Saftangeboten.

Der Projekttag begann für die Schüler mit einem Bewegungsparcours in der Turnhalle, bei dem Frau Dr.Monika Siegrist Übungen ausgewählt hatte, die jedes Kind bewältigen konnte und vor allem auch Freude dabei hatte. Der anschließende Barfuß-Parcours der BMW BKK, den Frau Waltl und ihre Kollegin Frau Hausmann schon am Tag zuvor aufgebaut hatten, machte aber beinahe noch mehr Spaß. Barfuß über Rinde, Kies, Sand, Erde zu gehen, war für viele Kinder ein Erlebnis und anschließend die schmutzigen Füße wieder sauberzumachen war noch viel lustiger.

Um 12.15 Uhr versammelte sich die ganze Schulfamilie, bestehend aus Schülern, Lehrern, zahlreichen Eltern und dem Vorstand der BMW BKK Jens Gerhardt, Dr. Monika Siegrist, Veronika Waltl und der Rektorin Susanne Metz, in der Aula der Grundschule.

Frau Metz begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für die Unterstützung durch den Elternbeirat, für das Engagement der BMW BKK, sowie bei Frau Dr. Siegrist für die Gestaltung des Vormittages.

Anschließend übergab sie das Wort an Dr.Monika Siegrist von der Technischen Universität München.

Frau Siegrist bedankte sich bei den Kindern für die engagierte Mitarbeit am Vormittag und gab auch noch zu bedenken, dass zu einem gesunden Leben nicht nur die richtige Ernährung und ein gewisses Maß an Bewegung gehören, sondern auch ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt. Sie fühle sich an der Grundschule Moosthenning wohl und auch die Schüler würden dies widerspiegeln.

Herr Jens Gerhardt würdigte bei seinen Begrüßungsworten das große Interesse von Schülern, Eltern und Lehrern am JuvenTUM-Projekt und er hatte auch noch eine kleine Überraschung für alle Kinder dabei. Die Rezeptbroschüre mit gesunden, kindgerechten Rezepten soll die Schüler für gesundes Essen begeistern und die Schrittzähler sollen die Kinder zu regelmäßiger Bewegung motivieren, vielleicht auch im Wettbewerbscharakter innerhalb der Klassengemeinschaft.

Für die Schüler endete der Vormittag, die Lehrkräfte der Grundschule Moosthenning durften sich im Anschluss noch bei einer Lehrerfortbildung zum Thema „Lehrergesundheit“, von Frau Dr. Siegrist zahlreiche Tipps und Vorschläge aneignen und diese natürlich auch noch aktiv in der Turnhalle ausprobieren.

Fazit dieses gelungenen Projekttages: Sportliche Betätigung und gesundes Essen zu kombinieren ist gar nicht so schwer – Hauptsache es macht Spaß und es schmeckt gut.

Frau Dr. Siegrist und Rektorin Susanne Metz
Herr Gerhardt praesentiert die mitgebrachten Rezepthefte
Herr Gerhardt praesentiert die mitgebrachten Schrittzaehler
Schrittzaehleruebergabe durch Herrn Gerhardt von der BMW BKK
Eltern bereiten ein gesundes Fruehstueck
Eltern bereiten ein gesundes Fruehstueck
Hungrige Kinder warten aufs Fruehstueck
Hmm, das schmeckt
Hmm, das schmeckt
gesunde Getraenke
Fruehstueck
Fruehstueck
Fruehstueck
Fruehstueck
Fruehstueck
Fruehstueck
Fuehlparcours
Fuehlparcours
Fuehlparcours
Bewegungsaufgaben
Bewegungsaufgaben
Bewegungsaufgaben
Bewegungsaufgaben
Bewegungsaufgaben
Bewegungsaufgaben
Bewegungsaufgaben
Bewegungsaufgaben

Abschlag Schule

Sehr geehrte Eltern,

1999 wurde von der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) das Projekt „Abschlag Schule“ gegründet, das sich zum Ziel gesetzt hat, Golf in Ergänzung zu den klassischen Sportdisziplinen in Schulen zu etablieren.

Spielerisch werden hier Schüler ca. ab 8 Jahren unter pädagogischer Aufsicht an den Golfsport herangeführt – vom ersten Hineinschnuppern bis zur Teilnahme am Jugendtraining eines Golfclubs.

Sowohl den Transport zwischen Schule und Golfplatz als auch die Unterrichtsmaterialien, die Leihschläger und Bälle sowie den Golfunterricht durch einen professionellen Golflehrer werden finanziell unterstützt, so dass für Sie keine Kosten anfallen, sollte sich Ihr Kind für die Teilnahme an der Arbeitsgemeinschaft Golf entscheiden.
So manches Kind hat hier sein Talent und Spaß für die sinnvolle Freizeitbeschäftigung Golf entdeckt, denn Golf ist „in“ und zieht auch Kinder und Jugendliche mehr und mehr in seinen Bann.
Entscheiden sich genügend Schüler und Schülerinnen unserer Schule zur Teilnahme an dem Projekt, erhalten sie im Frühjahr und Sommer 2017 8 Trainingseinheiten á 90 Minuten bei einem Golfprofessional im Rahmen einer Golf-AG auf dem Golfplatz Schlossberg in Grünbach.
Um die nötigen Schritte zur Anmeldung unseres Vorhabens in die Wege leiten zu können, bitte ich Sie um eine verbindliche Anmeldung bis 07.10.2016.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich genügend Teilnehmer finden und wir auch im nächsten Schuljahr unseren Schülern den schönen Golfsport näher bringen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Metz, Rin
Schulleitung

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Vorlesetag an der Grundschule Moosthenning

Am vergangenen Freitag fand in der Grundschule Moosthenning in Unterhollerau ein Vorlesetag für die vier Klassen der Ersten und Zweitklässler statt. Diesen Aktionstag „ Erwachsene lesen für Kinder“ bereicherten die Büchereileitung Gabriela Schneil und Erzieherin Angela Zimbaluk, indem ihnen eine Geschichte anschaulich vorgetragen wurde.

Nachdem die Schulkinder je nach Klasse aufgeteilt wurden, legten sich die Kinder auf die vorbereiteten Decken und Kissen.
Passend für die Erstklässler las Gabriela Schneil die  sehr schöne Bildergeschichte vom „ Löwen der nicht schreiben konnte „ den aufmerksamen Kindern vor. Ganz entspannt durften die Kids noch als eine kleine Zugabe zur kommenden Adventszeit die Geschichte vom Weihnachtshasen Felix hören.

Ebenfalls zur gleichen Zeit waren die beiden Zweitklässler mit Angela Zimbaluk in einem anderen vorbereiten Klassenzimmer und auch hier wurde sehr gespannt die Geschichten von ( der kleinen Hexe) zugehört und auch ein Schneemann durfte in einer Geschichte dabei sein. Zum Schluss sangen die Kids noch ein Lied von der kleinen Hexe.

Obwohl es schon seit 13 Jahren diese Aktion gibt, war dieser Vorlesetag eine Premiere und man war sich einig dass man auch im nächsten Jahr den Kindern durch vorlesen eine Vorbildfunktion sein kann. Die Büchereileitung freut sich natürlich sehr wenn die Schulkinder noch mehr Spaß am Lesen haben und sich viele tolle Bücher ausleihen, die immer auf den neuesten Stand sind. Zur Zeit sind über 10 900 Medien im Bestand für Jung und Junggebliebene. Ein Besuch lohnt sich immer, da auch viele Neuerscheinungen eingetroffen sind.

Frau Angela Zimbaluck mit Schülern der 2. Jgst

Frau Gabi Schneil mit Schulanfängern

Mit Piepsi die Hecke erkundet

Für einen Tag durften die Erst- und Zweitklässler der Grundschule Moosthenning ihr Klassenzimmer nach draußen verlegen. Sie erkundeten zusammen mit Waldpädagogin Katharina Limbrunner und Kräuterpädagogin Ingrid Fürst die Hecke in der Nähe des VR- Bank Waldes in Parnkofen.

Bei einer kleinen Wanderung entlang der Hecke konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Tierpräparate entdecken und den Tierstimmen lauschen. Auch über die verschiedenen Heckenpflanzen konnten die Kinder viele interessante Informationen gewinnen, die sie beim anschließenden Lernspiel gleich noch einmal abrufen konnten. Begleitet wurden die Schulkinder von dem Maskottchen Piepsi, einem Fasan, den die Kleinen sofort in ihr Herz schlossen. Neben den vielen optischen und akustischen Eindrücken kamen auch der Geruchs- und der Geschmackssinn nicht zu kurz.

Die Schulkinder durften an getrockneten Kräutern riechen, Kräutertees probieren und Brote mit Schlehen- oder Brombeermarmelade genießen. Ein besonderer Dank für diesen gelungenen Vormittag gilt ganz besonders den beiden Pädagoginnen Frau Limbrunner und Frau Fürst und der VR Bank für die Kostenübernahme der Führung. Kinder und Lehrerinnen waren sich einig, dass dieser Erlebnistag mit allen Sinnen dazu beitrug, die unterrichtlichen Inhalte zu vertiefen.