Grundschule Moosthenning ganz im Zauber Antonellas

Zauberin Antonella entführt die Schüler in die Welt der Magie
Moosthenning.Was ist das Geheimnis der großen Zauberer? Natürlich ein Zauberstab, Zaubersalz und ein Zauberspruch. Mit Begeisterung halfen die Schüler in Unterhollerau beim Zaubern mit und bei jedem neuen Zaubertrick konnte man das „Abrakadabra – hui, hui, hui“ im ganzen Schulhaus hören.
Die rund 160 Kinder warteten gespannt vor der leeren Bühne. Aber seltsam. Keine Zauberin, sondern ein riesiger Zylinder betrat die Bühne. Aber das Publikum ließ sich von Antonella nicht hinters Licht führen. Schnell war klar, dass sie sich in diesem Zylinder versteckt hatte.
Mit offenem Mund verfolgten einige Kinder den ersten Zaubertrick, bei dem Antonella für ihre Zauberpuppe Grusella einen Löffel im Mund zu einer Gabel verzauberte, weil Grusella so gerne Spaghetti isst.
Antonella stellte ihren Applausmesser vor, der in einer Skala von 1 bis 10 die Stärke des Beifalls anzeigte und dies war natürlich Ansporn für alle, jedes Mal die 10 zu erreichen.
Was wäre ein richtiger Zauberer ohne Assistenten? Antonella konnte bei den kleinen Spezialisten aus dem Isarmoos aus dem Vollen schöpfen und sich für ihre Zaubereien Zauberlehrlinge holen.
Niklas zauberte ihren Zauberstab weg, Emilie zauberte aus zerrissenem weißem und schwarzem Papier einen Zylinder mit einem weißen Hasen und einer sehr langen Girlande. Andreas zauberte aus einem Seil mit vielen Knoten ein Seil ohne Knoten.
Die Lehrerin Frau Mayer stellte ihren Ehering für das nächste Zauberkunststück zur Verfügung. Es begann eigentlich ganz harmlos und der Ring sollte in der Poliermaschine nur aufpoliert werden. Als dann aber Feuer aus der Maschine kam, hatte sich der Ring zu Goldstaub aufgelöst und die Panik war groß.
Antonella tröstete Frau Mayer mit einem Armband aus dem Goldstaub des Ringes über den Verlust hinweg. Groß war dann die Überraschung, als sich der Ring in einer Dose mit Chips wiederfand und das ohne jegliche Beschädigung.
Zum Schluss der Vorstellung wollte Antonella die Kinder noch mit einer Portion lustiger Faschingsspaghetti überraschen. Topf, Zutaten, Zaubermehl und Zaubersalz waren bereit und die Kinder unterstützten den Trick natürlich wieder mit einem kräftigen „Abrakadabra – hui, hui, hui“.
Nachdem Antonella eine Menge bunte Bänder aus dem Topf gezogen hatte, war die Begeisterung bei den Kindern groß, als die bunten Spaghetti zu sehen waren, die dann an alle verteilt wurden.
Als Highlight für die Vorstellung am Unsinnigen Donnerstag in Unterhollerau hatte Antonella ein besonderes Kunststück ausgewählt.
Sie erklärte den Zuschauern, dass eines der größten Probleme unserer Zeit „die Zeit“ ist. Jeder Tag ist verplant mit verschiedenen Aktivitäten, Aufgaben, Pflichten und Schule.
Eigentlich reichen 24 Stunden nicht aus, um alles unter einen Hut, besser gesagt in ein Zeitfenster zu bekommen. So ein Zeitfenster hatte sie dabei. Ein Rahmen, mit verschiedenen aufgeteilten Flächen, die unseren Tagesablauf darstellen sollten. Ein Zauberlehrling hielt den Rahmen des Zeitfensters und Antonella demonstrierte den Kindern und Lehrern auf magische Weise, wie man jeden Tag auch noch kleine Nischen für die schönen Dinge des Lebens einbauen kann.
Anhaltender Applaus ihres „lieben Publikums“ war die Belohnung für diesen verzauberten Vormittag mit der Zauberin Antonella.

Antonella